Karin's Blog

savannahsSpass und Freizeit

Posted by Karin Sat, February 27, 2016 11:14:53

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ViareggioSpass und Freizeit

Posted by Karin Sun, November 24, 2013 13:00:46

Sommerinpressionen :)

Blog imageMehr Bilder in der Ferien-Gallerie.



Liberty Fun KursPrinz (Little Prince)

Posted by Karin Fri, October 18, 2013 15:46:43

Damit ich nicht alles doppelt schreiben muss, hier das offizielle Kurs-Feedback :)

Das wichtigste vorab: Bernis neues Kursformat “Liberty Fun” für Level 3 und 4 Studenten fanden alle 8 Teilnehmer plus der aktive Zuschauer einfach genial!

Berni zauberte ein wirklich clever durchdachtes 3-Tage-Programm allererster Güteklasse aus dem Hut.

Anfangs wurde online aufgewärmt und natürlich solide vorbereitet.
Es folgte ein grossartiger Parcours (je nach eigener Einschätzung Liberty oder mit Sicherheitsseil) mitten auf der Kuhwiese: Auf der Plane 7 Sekunden stillstehen, über einen kleinen Baumstamm, Slalom um 4 Pylonen, über einen grossen Stamm, die 8 um zwei Fässer, über das Talü hoch und wieder runter an festgelegten Stellen, Seitwärts über einen kleinen Baumstamm einfädeln, weiter zum Ball, diesen sechs mal anstossen (3x hin, 3x wieder möglichst genau zurück) und in einem Quadrat aus kleinen Baustämmen warten. Das war toll!

Auf dem grossen Aussenplatz übten wir das “Karussell” mit 2 bis 5 Pferden (Circling) online und verfeinerten dann alles jeweils zu viert (zwei Pferde und zwei Menschen) im Roundpen, inkl. Übergänge, Pferde einzeln reinhohlen, einzeln raus schicken und vielem mehr.
Krönung war dann das grosse Liberty Fun Projekt in der Halle. Alle 8 Pferde auf dem Hufschlag im Trab, und die Teilnehmer rufen “ihre” (manchmal auch fremde) Pferde einzeln zu sich her. Danach Stick-to-me und viele andere Experimente – 8 Pferd-Mensch-Paare völlig ohne Halfter und Stricke in der Halle, in Harmonie und Ruhe.

Es war ein tolles Erlebnis und bewies eindrücklich, dass Liberty Arbeit reine Beziehungsarbeit ist. Es war phänomenal, wie sehr sich jedes einzelne Pferd mehr und mehr an seinen Menschen band, sich auf den Menschen konzentrierte und selbst die Herde für seinen Menschen verliess, wenn er es rief. Ein sehr emotionales Erlebnis, mit vielen Wow-Momenten für alle Zwei- und Vierbeiner.

Parelli Engadin Camp 2013 - Teil 3Prinz (Little Prince)

Posted by Karin Tue, August 27, 2013 10:29:22

Hier noch die Videos zum Engadin Camp:

Anreise: http://www.youtube.com/watch?v=Uo1FEunXU8I

Tag 1: http://www.youtube.com/watch?v=ewDzVX04nnc

Tag 2: http://www.youtube.com/watch?v=DVJ08ma0tzg

Tag 3: http://www.youtube.com/watch?v=V5xQ6sgc_Iw

Tag 5: http://www.youtube.com/watch?v=VNO9RzgMSG8

Tag 6: http://www.youtube.com/watch?v=_b-tfjCkGp4


Tag 4 war der Liberty-Tag im Roundpen, Film folgt ;)


Parelli Engadin Camp 2013 - Teil 2Prinz (Little Prince)

Posted by Karin Mon, August 26, 2013 12:39:37

Und noch mehr Bilder:

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Parelli Engadin Camp 2013 - Teil 1Prinz (Little Prince)

Posted by Karin Mon, August 26, 2013 12:22:11

Vor zwei Wochen war das Engadin Camp mit 5* Parelli Master Instructor Berni Zambail im Engadin. Es war ein privat organisiertes Camp, wir Reiterinnen und die Pferde kannten sich schon aus Kursen, und auch Berni wusste genau, was wem zuzutrauen war.
Und so kam es, wie es kommen musste: Das Camp war TRAUMHAFT!! Trotz mittelmässiger Prognosen war das Wetter sogar top, immer gut 20 Grad, leichtes Windchen und viiiiel Sonne, kein Regen :)

Aber seht selbst:

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Erster Cow Working Kurs für PrinzPrinz (Little Prince)

Posted by Karin Fri, July 12, 2013 10:41:21

Nachdem ich vor zwei und drei Jahren mit Krim schon dabei war, war dieses Jahr erstmals mit Prinz ein Cow Working Kurs angesagt.
Mit 10 Teilnehmern voll ausgebucht starteten wir am Samstag noch bei etwas regnerischem Wetter in den dreitägigen Kurs.
Pferde und Menschen kamen mit sehr unterschiedlichem Hintergrund und Vorkenntnissen. Vom Wissen, wo eine Kuh anfängt und endet, bis hin zum Routinier, der schon mehrmals an solchen Kursen war. Die Pferderassen waren genauso unterschiedlich. Neben den zu erwartenden Appis, Quarters und Paints war da ein Friese, ein Araber, eine Fribi-Stute, ein grosses Warmblut, eine Tinkerstute und vieles mehr. Mein Prinz als Quarter x Warmblut passte nahtlos da rein.

5*Parelli Master Instruktor Berni Zambail gelang es wunderbar, all diese Vielfalt mit einem gemeinsamen Ziel zu vereinen. Die Theorieblöcke wurden so gehalten, dass sich die alten Hasen nicht langweilten, und die Neulinge dennoch eine solide Basis vermittelt bekamen.
Mit sehr lehrreichen und lustigen Simulationen ("Ich war noch nie der Hintern der Kuh! Wer will mal die Nase des Pferdes sein?") auf dem Reitplatz wurde allen bewusst: ein Kinderspiel ist das nicht.
Aufgewärmt wurde wie immer vom Boden aus, aber bereits auf der Trainingswiese mit den 10 Rindern und dem Muni in Seh-, Riech- und Hörweite. Unter dem Sattel ging es jeweils mit Simulationen weiter, paarweise wurde "Kuh und Cowboy" gespielt. Die wichtigen Manöver wie feines und engagiertes Stoppen, flinkes (aber nicht hastiges!) Wenden auf der Hinterhand und wieder "Gas geben" sowie das Reiten mit Stellung zur Kuh (Schulterherein, Schenkelweichen und Co sind nicht nur auf dem Dressurplatz wichtig!!) wurde ebenfalls noch ohne Kühe geübt.

Dann aber, wenn die Pferde und Kühe sich kaum mehr beachteten und die Reiter ihre Manöver und Hilfen beisammen hatten, ging es an die Rinder. Die vermeintliche Krönung, und belohnt mit perfektem Wetter. Rinderherde von A nach B bewegen. Rinder zusammen halten. Jeder Reiter mitten durch die Herde reiten, restliche Cowboys halten sie zusammen. Dann immer schwieriger: Rinder in ein Viereck aus 4 Baumstämmen manövrieren. Herde teilen und aufs Talü oder um Fässer manövrieren. Einzelnes Rind aussortieren und von der Herde weg halten. Es anhalten, wenden und hinter die Abschrankung (gebildet durch die restlichen Reiter) lassen. Wow!

Die wirkliche Krönung schenkten uns aber die Besitzer der Rinder am dritten Tag: Acht 10monatige Kälber plus drei Kühe sollten aus der riesigen Hauptherde (uff, was waren das wohl? 50 Tiere? Gefühlte 10'000...) aussortiert werden, sie würden am nächsten Tag geschlachtet werden – auch das gehört zum Cowboy-Leben (die Zeit, die sie in Mutterkuhhaltung auf dieser riesigen Weide verleben durften, werden sie aber genossen haben). Nach noch ein paar kniffligen Übungen an unserer (unterdessen äusserst pferdegewohnten) Trainings-Herde ging es also in die grosse Herde. Absteigen nicht erlaubt, die Kühe kennen und tolerieren zwar Pferde, nicht aber fremde Zweibeiner, die in ihrem Territorium rumdackeln. Erste Hürde: Welches sind um Himmels willen die auszusortierenden 10 Monate alten Tiere?? Da waren winzige Kälbchen und riesige Kühe, und alle möglichen Grössen dazwischen. Wie gut, dass uns Besitzerin Brigitta Boschung jeweils zurief, welche als nächste dran war. Wir Reiter mussten schnell erkennen, dass trotz aller Vorbereitung so ein "richtigeres" Arbeiten mit den Rindern, Kälbern und Kühen nicht so einfach ist. Erstens darf die Herde nicht zu sehr in Bewegung geraten, damit kein Kälbchen unter die grossen Tiere gerät. Zweitens quittieren die aussortierten wie auch die Muttertiere unsere Versuche mit lautem Muhen, was eine Verständigung untereinander sehr viel schwieriger machte. Und drittens bedeutet eine grössere Herde auch, dass jeder Reiter eine grössere Strecke absichern musste, um die Tiere zusammen zu halten. Uns gelang es zwar, das richtige Tier aus der Herde zu sortieren, nur schaffte es immer den Weg von hinten zurück in die Herde. Aber Berni Zambail achtete auf Stressvermeidung auch bei den Kühen, drum die Planänderung: Statt die aussortierten Tiere in einer zweiten Mini-Herde auf der Weide zu lassen und danach alle zusammen zum grossen Tor zu bringen, bringen wir jedes einzelne Tier sofort zum Tor, damit es nicht wieder in die Herde zurück flitzt. Als erstes wurde eine Mutter mit Kalb gewählt, so dass nie ein Tier ganz allein sein musste. Mit diesem neuen System gelang uns die Sortiererei ganz passabel, und die Freude und der Stolz danach waren unbeschreiblich. Danke an die Besitzer, Ruedi und Brigitta Boschung (www.fohlenweid.ch) für diese unglaubliche Möglichkeit!

Meine wichtigsten Erkenntnisse:
• Mit langsam durch die Herde reiten ist wirklich seeeeeehr laaaaangsaaaaam gemeint. Ein Schritt, warten was passiert. Noch ein Schritt, nochmals warten. Kopf des Pferdes auf eine nahe Kuh ausrichten. Warten. Halber Schritt zurück, warten. Und so weiter. Einmal zu schnell, und die Herde kreiselt um dich rum wie ein Strudel. Nur ist warten auf einem Pferd, mitten zwischen all den Tieren, gar nicht "ganz ohne" ;)
• Konkrete Aufgaben geben Sicherheit durch Fokus und ein gemeinsames Ziel. Prinz und ich sind im Schritt über das Talü (je 50cm rauf und v.a. wieder runter), zackig auf den Zaun zu getrabt und Vollstopp im letzten Moment (damit das Rind sich nicht zwischen Pferd und Zaun davonmacht), ein Baumstämmli gesprungen, dem anfangs bösen Waldrand entlanggetrabt, mitten zwischen Pferden und Kühen galoppiert, gestoppt, gewendet, wieder losgetrabt... Es war herrlich. Ähnlich wie Wanderritte und Reitferien schweisst ein solcher Kurs unglaublich zusammen. Mensch und Pferd entwickeln eine Art "natürlichen Ehrgeiz", gemeinsam eine Aufgabe zu erledigen. Bei Prinz merkte ich erst ganz leicht, dass er selber die Aufgabe zu erkennen begann. Plötzlich wird das Bremsen schwierig, weil er die Kuh weiter treiben will als ich es vorhabe. Oder er wendet zu schnell, weil er begriffen hat, dass er wenden soll, wenn das Rind wendet. Selbst diese kleinen Anzeichen fühlten sich grossartig an, und bei anderen Pferd-/Reiterpaaren, die schon mehr Erfahrung hatten, war das super deutlich zu sehen und sehr eindrücklich.
• Auch ein Cowboy muss die Lektionen vom Reitplatz beherrschen. Ich durfte einen neuen Sinn hinter vielen Manövern erkennen.
• Prinz und ich sind beim nächsten Mal ganz sicher wieder dabei!

Stallturnier LochenhofSpass und Freizeit

Posted by Karin Fri, July 12, 2013 07:50:37

Am 7.7.2013 fand unser Stallturnier Lochenhof statt. Die erste Turnier-Organisation hat für uns so einige (teils witzige) Erkenntnisse gebracht, so zum Beispiel:

Viele Leute schätzen ein Toitoi WC.
Bratwürste werden mehr gegessen als Servelats.
Es ist ungünstig, wenn eine von zwei Organisatoren am Freitag vor dem Event noch einen Unfall hat, sich die linke Hand aufschürft und die rechte fast bricht (Stauchung plus Knochen-Riss).
Es ist ungünstig, wenn die reservierten Festbänke 5m lang sind und somit ohne Traktor nicht transportierbar.
Es ist ungünstig, wenn der Pferdetransporter, den man zum transportieren kurzfristig organisierter kleiner Festbänke vorgesehen hat, defekt ist und am Samstag um 18.30 Uhr mitten auf der Strasse steht.
Es ist ungünstig, wenn besagter - unterdessen notdürftig reparierter - Transporter für das Zurückbringen der Festbänke verwendet werden soll, leider aber einen 7poligen Strom-Stecker hat, die vorgesehenen Autos alle einen 13poligen, und keiner einen Adapter besitzt.
Es ist ungünstig, wenn man erst alle Pavillion-Zelte aufstellt, noch nicht veranktert (wegen definitiver Platzierung) und ein Windstoss sie in den vorbereiteten Gymkhana-Parcours weht.
Es ist ungünstig, wenn Helfer am Zürifest sind und deshalb morgens mit 4h Verspätung eintreffen.
Krepp-Klebeband ist etwas Wundervolles, man braucht viel davon.
Wer Kaffee anbietet, sollte Löffeli parat haben.
Zuviele Helfer gibt es nicht - wir hatten die besten Helfer der Welt.
Um einen Springparcours auswendig zu lernen, brauchen die Teilnehmer Zeit.
Eine Dressur-Kür zu beurteilen ist auch auf Anfänger-Niveau sehr anspruchsvoll.
Besagte Erkenntnisse haben zum Teil zwar für ein paar zusätzliche Schweisstropfen gesorgt, aber dennoch würden wir sowas jederzeit wieder organisieren (und werden wohl auch).

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Am allermeisten haben mich die Kids fasziniert. V.a. beim Gymkhana geritten und geführt haben ein paar Kids echt tolle Leistungen gezeigt. Beim Springen an der Hand starteten zwei Mädels mit ihren Ponys, die Sprünge nur nehmen, wenn die Führperson auch drüber springt. Die Mädels sind somit bei über 25 Grad und praller Sonne am Nachmittag über ganze 9 Hindernisse mit bis zu 55cm Höhe gesprungen - fehlerfrei! Zudem haben die Kids sehr gut für ihre Ponys gesorgt, immer wieder frisches Wasser geholt (beim Reitplatz hat es KEIN fliessend Wasser, man muss es mit einem Eimer aus dem Bach holen) und sie zwischen den Starts in den kühlen Wald gebracht.

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Aber auch die Erwachsenen Teilnehmer haben mich beeindruckt. Wir hatten nicht ein einziges Mal eine Ausrüstung oder ähnliches zu beanstanden (und wir hatten strenge Massstäbe), viele Pferde und Reiter waren toll zurecht gemacht (obowhl keinerlei Tenue-Pflicht) und die Dressur-Küren z.T. toll ausgedacht und einstudiert.

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Was mir aber am aller besten gefiel, war das Unkomplizierte und Familiäre des Anlasses. Wir hatten ja gehofft, dass es ein Turnier ohne Turnier-Stress wird. Aber dass es so toll wird, das hätten wir nicht erwarten dürfen. Zuschauer-Kids durften Ponys halten uns streicheln, unsere Festwirtschaft wurde mit Trinkgeld geehrt, kleine Fehler bei der Rangverkündigung wurden grosszügig toleriert, die Preise von Kindern und Erwachsenen geschätzt, der Zeitplan toll eingehalten und dem Gelände 1A Sorge getragen (das gehört der Gemeinde und wir sind auf Goodwill angwiesen, dass wir es nutzen dürfen). Und die von uns ausgedachten "Harmonie-Preise" für das harmonischste Kind-Pony- und Erwachsener-Pferd-Paar wurden mehr als nur gewürdigt, nicht wegen des kleinen Preisleins, sondern für die Idee dahinter.

Blog imageWir haben keinen Abreitplatz, "nur" ein 20x40m Viereck, kein fliessend Wasser und waren Organisations-Neulinge. Die Dressürler mussten somit ihre Pferde in der Mittagspause warm reiten, alle anderen im Gelände. Und die Springer mussten sich für den Probesprung mit einem Cavaletti auf einem leicht ansteigenden Feldweg zwischen Turniergelände und Kuh-/Geissweide begnügen. Als Musik- und Lautsprecher-Anlage musste eine einfache Box genügen, die "Jury" aller Disziplinen waren wir Organisatoren und somit Laien, und alle Helfer haben sowas (v.a. auch im Parcours selber) das erste Mal gemacht, was natürlich auch zu Patzern führte.

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Der ganze Event ging (meines Wissens) ohne den kleinsten Kratzer an Mensch, Tier oder Ausrüstung von Statten, was mir persönlich ein grosses Anliegen war. Die Stimmung war eine Mischung aus Grillplausch, Playday, Pferde-Ausbildung, Vorführung und Wettbewerb, mit viel Schweiss und Lachen.